E25 Gehört den PIWI-Rebsorten die Zukunft?
Shownotes
In den letzten Jahren ist die Anbaufläche pilzwiderstandsfähiger Reben grösser geworden. Trotzdem wachsen erst auf rund 4 Prozent der schweizerischen Rebfläche PIWIs. Auch sonst sind die Weine noch nicht im Mainstream angekommen.
Mit Blick auf den Klimawandel und den Ruf nach mehr Nachhaltigkeit im Rebberg bieten die Gewächse eine Alternative. Katie Mackie-Haas ist Leiterin der Forschungsgruppe Weinbau Deutschschweiz bei Agroscope. Sie hat mit Forscherkolleg:innen untersucht, warum es bei der Bekanntheit dieser neuen Rebsorten klemmt, und was getan werden könnte, um dies zu ändern.
«Ich glaube sehr, dass die PIWI-Reben die Sorten der Zukunft sind», sagt Mackie-Haas. Die Winzerinnen und Winzer müssten nicht nur viel weniger spritzen und Traktor fahren, die Sorten seien auch stabiler und resilienter als europäische Sorten.
Gute Erfahrungen mit solchen neuen Sorten hat Philipp Bosshart aus Berschis SG gemacht. Auf seinem Betrieb werden seit Jahrzehnten PIWI-Sorten angebaut. Was ihm diese Strategie bringt und wohin die Reise der PIWIs in der Schweiz geht, beantwortet die neueste Folge von «Landwirtschaft.Klima.Wandel.».
Weitere Infos: www.klimabauern.ch www.klimalandwirtschaft.ch Betrieb von Philipp Bosshart Artikel Agroscope: Resistente Rebsorten: vielversprechende Weine, die mehr Bekanntheit verdienen - Agrarforschung Schweiz
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00:00:08: Das ist einfach über ein Jahr klar geworden, dass je mehr Pivis wir haben, desto regelmässiger Ertrag wir erwarten können.
00:00:20: Je nach robusten Rebsorte liegt es zwischen sechzig und neunzig Prozent.
00:00:25: Wir haben eine Reduktion unserer Pflanzenschutzmittel-Einsatz, was sehr gross ist.
00:00:33: Ich denke das gehört den grossen Teil der Fläche von der Zukunft.
00:00:40: Landwirtschaft, Klima, Wandel!
00:00:43: Der Podcast vom Projekt Klimaneutrale Landwirtschaft Graubünden.
00:00:48: Wie gelingt es den Bauern sich am Klimawandel anzupassen?
00:00:52: Wie gestalten Sie Ihre Produktion klimafreundlich und was können wir als Konsumentin oder Konsument machen, wenn wir uns klimaverträglich ernähren wollen?
00:01:01: Wir reden darüber und stellen vor, was heute schon zwischen dem Hof, Feld und Teller gemacht wird.
00:01:09: Willkommen!
00:01:10: Schön seid ihr dabei!
00:01:11: Heute gehen wir in der Reppeberg – oder wie wir sagen in der Wingert Auf.
00:01:15: knapp vierzehntausend Fünfhundert Hektare wird in der Schweiz via abbaut.
00:01:20: Von Gämpf über Zürich bis im Kanton Grabünden, in allen Kantonen wachsen Reben.
00:01:25: Die grossen Weihregionen liegen in der Westschweiz und dem Wallis.
00:01:29: Die Weibranche in der Schweiz hat aber auch schon bessere Zeiten gesehen – es wird weniger weitrunken!
00:01:34: Der Klimawandel stellt die Winterinnen- und Wintervorausforderungen unter Ruf.
00:01:38: noch mehr Nachhaltigkeit im Glas, der kommt immer wieder.
00:01:42: Ein Antwort darauf könnten sogenannte Pilzwiderstandsfähige Repsorten sein.
00:01:47: Sie haben so klingende Nähme wie Saphira, Satanoir, Sauvigniegri und Divico.
00:01:53: Durch ihre spezielle Züchtung haben sie je nach Sorten eine grosse Resistenz gegen die relevanten Pilzkrankheiten der echte und falsche Mälde auch.
00:02:01: Das macht sie im Anbau umweltfreundlicher weil sie viel weniger mit Pflanzenschutzmittel gespritzt werden müssen.
00:02:07: Weniger Spritze bedeutet weniger Fahre, weniger CO-Zweihausstoß, gesündere, weniger verdichtete Böden im Wingert und weniger Pflanzenschutzmittel.
00:02:16: Das heisst auch mehr Biodiversität im Rettberg.
00:02:19: In den letzten Jahren sind die neuen Sorten immer mehr am Kohl.
00:02:23: Die Anbaufläche wächst langsam aber stetig in der Schweiz.
00:02:26: Der Bund fördert pflanzige Popivisorte explizite.
00:02:31: Auch wenn BIV aus Pivitruben zum Teil immer noch nasegerümpft wird, machen heute viele Winzerinnen und Winzer Pivittropfen, die in letzter Zeit immer wieder bei Degustationen und in Fachmagazinpunkten haben.
00:02:43: Bevor wir diese Pivireben aus wissenschaftlicher Sicht anschauen, zerst jetzt auf den Betrieb, das schon seit Jahrzehnten auf so einer Ebene sitzt – also eine, die angefangen hat, die auch das noch wirklich super exotisch war!
00:02:55: Für das bin ich auf Bergesis gegangen.
00:02:57: Das ist im Kanton St.
00:02:58: Gallender, näher vom Wallensee.
00:03:00: Ich habe dort Philipp Bosshart von Bosshartweine besucht.
00:03:03: Seine Eltern waren so pionierend, und er schreibt jetzt ihre Geschichte weiter.
00:03:11: Zwiegut vom Philipp Bosshard liegt am Dorfrand.
00:03:14: Hinterm Keller steigt das Gelände in Walda.
00:03:17: Dort vorne ruft der Bärschnerbach gleichmässig und ruhig.
00:03:22: Deinem Keller nimmt mir den Winzer als erstes mit in den Barrikerum.
00:03:25: Er stöhnt dort vor einer grossen Holzfasse, dreht innen die Wehe eines der vielen Pivisorten, die er anbaut.
00:03:32: Das ist der Souvignier Gris, das ist der Jorgang in den Jahr- und Jahrzehnten.
00:03:39: Das ist eine Sorte, die wir seit Jahrzehn anbauen.
00:03:43: Zuerst ein kleiner Versuch von hundert Stöcken ungefähr.
00:03:46: Aber wir haben sehr schnell gesehen, dass es eine sehr robuste Rebsorten ist und vor allem auch im Anbau eine wunderschöne Traube gibt, mit einer ganz dicke Haut.
00:03:58: Sehr resistent, auch gegen Gefühlen.
00:04:01: Im Repbergrobust und auch im Keller spannende Sorte, ein Ort wo man hochklassige Weine machen kann, sagt Philippe Bossard.
00:04:08: Das Genuss- und Weimagazin Falstaff hat der Wiebe in einer Ego Station übrigens vor Kurzem zum besten Piwitropfem Land gewählt.
00:04:16: Er setzt auf seinem Biobetrieb stark auf so neue Pilzwiderstandsfähige Reben.
00:04:20: Nur noch einen Drittel vom Wieh kommt von klassischer Rebsorten wie Pinot Noir oder Sauvignon Blanc.
00:04:26: Die müssen aber anders als Piwi deutlich häufiger mit Pflanzenschutzmittel behandelt werden, um sie vor die Pilzkranken zu schützen.
00:04:32: In Zeiten von Klimawandel werde ich das für ihn immer schwieriger, sagt Philipp Bosshardt.
00:04:38: Wir merken, wir haben intensiver in Ihren Schlägen, massiv intensiver im Vergleich zur Zeit, an der ich angefangen habe.
00:04:46: Ich mache jetzt das zwanzig Jahre.
00:04:50: Wir haben einfach starken Niederschläge im Sommer die uns dann auch die Pflanzenschutzmittel wieder von den Reben wegewaschen.
00:04:59: Wir haben Kontakt mit Mittelschaffen im Bioanbau, das ist eine grosse Herausforderung.
00:05:05: Die Binoard-Ruben, die er noch hat, sind alle beim Valensee und damit ihn reingegend mit Mittlerwielen ziemlich viel Niederschlag.
00:05:11: Und gerade Pilzkranker, die falsche Meldaudien kann sich bei Füchterwitterung rasant ausbreiten und verheerende Folgen für tärmte Haare.
00:05:19: Darum muss er dort mit seinen Biomittel praktisch wöchentlich in der See so durchfahren und spritzen, etwa fünfzehn Mal also.
00:05:26: Bei den Piwiereben heisst es viel weniger – vielleicht drei bis viermal im Sommer.
00:05:30: Der Schutz von Pilzkrankten, die man mit der Züchtung hergebracht hat, hilft den Pflanzen so weiterungsbedingungen wegzustecken.
00:05:37: Das haben sich über das Jahr immer wieder deutlich bemerkbar gemacht.
00:05:40: Man hat einfach sehr schnell gesehen, dass die Sorten wie z.B.
00:05:44: der Seyval Blanc in Quinte Über Jahre lang eigentlich immer ein bisschen auch die Lebensversicherung von Betrieb war, weil man einfach eine regelmäßige Erträge hatte.
00:05:53: Man konnte eigentlich immer etwas mit einem Ertrag rechnen können.
00:05:57: Wobei man beim Pinon war im stark-nassen Jahr und Bioanbau dann vielleicht etwas mit Einbrüchen errechnet.
00:06:07: Philipp Bossard ist kein Dogmatiker, er propagiert nicht Abkehr von Merle und Pino sondern auf eine clevere Sortewahl.
00:06:14: Auf Piwisorten sitzen dort.
00:06:15: was Sinn macht Das bringt es.
00:06:18: Ökonomisch macht das absolut Sinn, ökologisch extrem Sinn und wenn wir jetzt merken, dass der Klimawandel aufnimmt, kann ich dort oft eher ruhig schlafen.
00:06:34: Grundsätzlich sieht er sein Betrieb für die Zukunft gut gerüstet mit dieser Strategie.
00:06:39: Seine Eltern und seine Tante haben hier auf dem Betrieb vor drei Jahren Pionierarbe geleistet mit PV-Sorten.
00:06:45: Er sei dankbar für die Weitsicht der vorgängigen Generation.
00:06:49: Für uns ist das wie normal, seit wir weimachen, ist es normal, dass wir Piwisorten haben und andere Betriebe müssen jetzt zum Teil dort ziemlich überbücher.
00:07:00: Die müssen sich ziemlich intensiv mit diesen Beschäftigten beschäftigen und wir können das von Anfang an einfach immer schön mitnehmen.
00:07:09: dass wir die schönen Klappen nicht hatten.
00:07:12: Dass man sich auf diese Seite auch einmal orientieren könnte, bin ich sehr froh.
00:07:18: Der Mut der älteren Generation kann ich nur bewundern.
00:07:23: Es gibt rund um das Thema Piwi noch ganz viele zu entdecken seit Philipp Boss hat.
00:07:28: Immer wieder gibt es neue Sorten.
00:07:29: Regelmässig pflanzt er darum im Sinn einer Freiluft-Labor, reben an, wo er noch nie kennt und schaut, ob sie Potenzial haben oder in den Sortiment passen würden.
00:07:38: Die Kundenseiter sehen die übrigens sehr offen für Neues.
00:07:44: Philipp Bosshardt und seine Faszination für den PIVI-Wi.
00:07:47: Die Vielfalt ist gross, die Anbaufläche in der Schweiz wächst Jahr für Jahr – aber im Vergleich zu den traditionellen Sorten bewegen sich Pivis auf einem Eberschauplatz.
00:08:00: Der Anbau von diesen pilswiderstandsfähigen Sorten wird zwar gefördert, aber bei Grossverteilern oder auch in Restaurants sieht man kaum einmal eine Flasche.
00:08:07: Etablierte Sorten wie Pinot Noir Schassel oder Merlot dominieren.
00:08:12: Warum das so ist und wie man es vielleicht ändern könnte, zu diesem Thema hat die Forschungsanstalt vom Bund Agroskop eine Untersuchung gemacht.
00:08:21: Agroskope forscht seit Jahrzehnten zu PIVI-Rapsorten und hat auch Neuzüchtungen ausgebracht.
00:08:26: Über die Akzeptanz der PIVIs über seinen Zweck von diesen Reben als wissenschaftlicher Sicht – und warum sie eigentlich aufgekommen sind – habe ich mit Katie Mackie Haas geredet.
00:08:36: Sie leitet bei Agroscope die Forschungskruppen Weibau-Deutschwitz in Wädenswil.
00:08:42: Katie Mackie-Hass, fangen wir ganz vorne an.
00:08:45: Piwi Rapsorten sind ja nicht ein neues Phänomen.
00:08:48: Durch den Anfang dieser Pilze Widerstandsfähigkeit haben sie bis ins neunzehnte Jahrhundert zurück.
00:08:54: Aber was war der Hintergrund?
00:08:55: Wie hat die Geschichte angefangen?
00:08:57: Ja genau das ist richtig!
00:08:59: Im Neunzehnjahrhundert Zwei Hauptkrankheiten, falsche und echte Mehltau.
00:09:06: Und auch Schwarzfeule und den Replaus sind alle aus Nordamerika nach Europa eingeschleppt.
00:09:13: Es war zum diesen Punkt, wo die Wissenschaftlern und auch Winzern eine neue Lösung gesucht haben um über diese Krankheiten die Pflanzen zu schützen.
00:09:26: Sie haben mit Hybriden angefangen.
00:09:29: Diese Hybriden ... eine normale klassische Kreuzung von einem vitisvernifferen Reben mit einem Wildreber aus Amerika oder Asien.
00:09:42: Also das heisst die Kräuze der europäischen Reben, beispielsweise mit einer amerikanischen Wilde eben natürlicher wiesen.
00:09:48: Resistenzen gegen die Pilze?
00:09:50: Genau, das ist richtig.
00:09:51: Und die ersten Sorten, die dann gezüchtet geworden sind, kam aus Frankreich zum Beispiel Marshall Foch oder Leon Mio oder aus Deutschland der Repsorte Regent.
00:10:03: in Tessin haben wir auch viele Fläche mit Isabella was auch eine Hybrid aus Nordamerika ist.
00:10:11: alle diese Sorten sind immer noch in der Schweiz angebaut aber sie sind vielleicht wenig populär wie aktuelle Züchtungen.
00:10:20: Und dann haben wir ja zurückgeguckt, dass die Bildwidersteinsfähige eben auch angenommen wurde.
00:10:26: Also in Frankreich gab es die Orte, wo ein Drittel der Rettfläche Piwi-Sorte waren.
00:10:31: Dann gab es aber einen Einbruch.
00:10:33: Was ist hier passiert?
00:10:35: Am Anfang waren die Sorten ein bisschen unangenehm in ihren Aromatik und ihren Geschmack.
00:10:42: Und als sie den Pflanzenschutz mit ihren neuen Mitteln und Produkten wie zum Beispiel der Bordeaux-Mischung zu Erfolg kam, sind sie dann wieder auf die traditionelle europäische Sorten zurückgegangen weil es eine höhere Qualität angeboten hat.
00:10:59: In den letzten Jahren hat es aber doch wieder, kann man sagen, eine Renaissance gegeben.
00:11:03: Ist das klimatisch bedingt oder warum?
00:11:06: Zuerst sind wir viel weiter in der Zuchtung gekommen.
00:11:10: Das heißt, wir haben mit dieser ersten Züchtungspopulation angefangen wie vorher gesagt aber mittlerweile haben wir diese Sorten mit europäischer Sorten zurückgekreuzt und neue dazugenommen und wir sind wirklich auf einer höhere Qualität.
00:11:28: das ist das erste und der zweite ist dass es auch Klima und umweltfreundlicher Weg dem Weinbau zu machen ist.
00:11:38: Vom Bund kann man ja sagen, es gibt ein ziemliches Engagement für diese Piwisorte.
00:11:41: eben auch Agroskop-Forscher dazu befasst sich stark mit diesem Thema.
00:11:46: Warum?
00:11:47: Ja innerhalb der Schweiz ist die Rebaufläche gegenüber anderen landwirtschaftlichen Flächen nur drei Prozent.
00:11:57: Ziemlich wenig, kann man sagen.
00:12:00: Und wir nützen innerhalb der Rehbau ungefähr sixty-fünf Prozent der Fungizidengebrauch innerhalb der Schweiz und deswegen sind wir unter enormen Druck die schnell zu reduzieren.
00:12:15: Und die robusten Rebsorten sind eine Lösung dafür, einer von mehreren Lösungen, die wir gerade forschen um diesen Ziel zu erreichen und die Pflanzenschutzprodukte innerhalb der Reba wirklich zu reduziern.
00:12:29: Aus wissenschaftlicher Sicht lässt sich das beziffern.
00:12:31: also wie viel kleiner ist der ökologische Fussabdruck von so einem Wein im Vergleich zum einen traditionellen, wo halt deutlich mehr muss gespritzt werden?
00:12:39: Ja, es gibt mehrere Studien darüber.
00:12:42: Auf jeden Fall kann ich sagen das je nach robuste Rebsorte weil genau wie europäische Rebsorten es gibt bei jeder Sorte Unterschiede wie empfindlich oder robust sind sie gegen die Krankheiten aber es liegt zwischen sechzig und neunzig Prozent haben wir eine Reduktion von unserer Pflanzenschutzmittel Einsatz was sehr gross ist und hilft uns natürlich.
00:13:06: Es ist ein ganz großen Hebel, dieser Ziel von Bund, dass wir bis zu einem Jahrzehnt die Hälfte der Hochrisiko-Pflanzenschutz mit den Produkten reduzieren.
00:13:18: Wo steht man heute in der Schweiz?
00:13:20: Wie viele Prozent der Anbaufläche sind denn mittlerweile PIVI-Sorten?
00:13:24: Wir sind knapp beim Vierprozent der Gesamtrebaufflächer in der Schweiz.
00:13:28: Es sind mit robusten Rebsorten oder PIVIs pilswiderstandsfähige Rebsorten gepflanzt.
00:13:35: Unter dem Titel Weine der Zukunft ist schon viel geforst worden, das war wie ein Label für die Forschungsarbeiten.
00:13:41: Die Piwi-Sorten sind das Zorte der Zukunft?
00:13:45: Ja ich glaube sehr dass sie eine Sorte von der Zukunft sind.
00:13:51: Ich meine nicht nur dass die Winzer weniger spritzen müssen Sie müssen weniger Traktor fahren Sie muss weniger Finanzen und Arbeitszeiten dafür brauchen.
00:14:03: Aber sie sind auf jeden Fall stabiler und resilienter wie europäischer Sorten.
00:14:10: Wenn es seit vier Prozent reibt, vielleicht ist das eigentlich noch ein Nischen?
00:14:14: Hast du zu viel Pipi?
00:14:16: verdrängen die traditionellen Sorten?
00:14:18: Rein von den klimatischen Bedingungen beispielsweise, dass man sich anpassen muss!
00:14:24: Ja ich glaube in der Zukunft werden die robuste Rebsorten einen großen Teil unserer Weinbau sein.
00:14:31: die werden nie traditionelle europäische Sorten überholen.
00:14:36: Das glaube ich nicht, aber ich glaube dass wir langsam in der Richtung gehen.
00:14:41: das jeder trägt dazu bei dass ein Teil ihren Rebfläche mit dieser Sorten gepflanzt werden.
00:14:49: Und das mittlerweile.
00:14:50: Sorten wie Divico, zum Beispiel eine rote Sorte, die von Agroskop gezüchtet geworden ist oder Sauvigrigri, die vom Weinbaus-Institut Freiburg kommt ... kennen mittlerweile viele Konsumenten.
00:15:05: Und sobald die Namen bekannt sind, werden sie auch mehr ... Die Nachfrage wird auch höher und dann werden auch mehr davon gepflanzt.
00:15:15: Du hast jetzt gerade angesprochen über Agroskop-Divikodee.
00:15:18: Diese Sorten von Agroskap-DIVIKO ist nebenbei ... Populärste oder die meisten abbaute rote Piwi-Sorten.
00:15:26: Seit Jahrzehnten vor dem Stagroskop an diesen Reben, erst im Januar sind wieder sieben Neue auf den Markt gefeiert worden.
00:15:36: Wie geht man eigentlich vor, wenn man auf der Suche noch neue Möglichkeiten wie ist?
00:15:42: Ja, das ist ein langer Prozess gewesen.
00:15:45: Beim AgroScope hat Dr.
00:15:47: Jean-Laurent Spring die ganze Süchtungsprogramm angefangen und war sehr erfolgreich mit Divico auf jeden Fall und auch die Weißtrauben Schwester Divona.
00:16:00: Und danach schaut man eigentlich über die Grenze hinaus, wo andere Länder dann auch erfreuchreich waren.
00:16:07: In diesem aktuelle Situation haben wir mit Enray in Frankreich zusammengeschafft und wir haben Divico und Divona zusammen mit ihr erfolgreichen Sorten Artebahn Florial Voltis zum Beispiel eine ... Züchtungsprogramm angefangen.
00:16:29: Und letztendlich haben wir von die erste Population, die sieben neue Sorten lanziert und die spannenden eine große Breite von Frühreife bis Spätreife weiße Trauben, rote Trauben.
00:16:42: Sie sind teilweise für Schaumwein geeignet sehr aromatisch aber anders für still Wein und letztendling vielleicht auch Rose.
00:16:51: Wir langgarten das bis mal eben vor der nächsten Versuche der ersten Kreuzungen bei den Sorten, die man sagt doch jetzt ist sie bereit.
00:17:01: Das ist ein sehr langer Prozess.
00:17:03: Durchschnittlich können wir sagen, es braucht zwanzig bis fünfundzwanzig Jahren.
00:17:07: Es fängt beim AgroScope immer in Püyi an.
00:17:10: Wir haben eine Versuchstation dort wo die Züchtungsstadt findet und sie fangen wirklich mit einzelnen Rebstöcken an Und sobald die Krankheitsresistenz gezeigt geworden ist pflanzen Sie mehr von dieser Stücke und dann werden sie auch Mikrowinifikationen.
00:17:27: fünf oder zehn Stücke dann durchführen und danach ist klar, dass die Önologisch potenziell zeigen, dann werden sie diese Sorten an verschiedenen Standorten innerhalb AgroScope geteilt werden.
00:17:42: Zum Beispiel hier in Wedenswiel nehmen wir auch einen Sortenprüfungteil.
00:17:46: Wir haben von alle die neue Sorten dreißig Stöcke und von dieser Dreißigstöcke werden wir dann die Krankheitsresistenz prüfen aber auch im Keller über Mikrovindifikation zu dreizig Liter vierzig Liter dann auch die öhnologische Potenzielle beurteilen können.
00:18:05: Und das werden wir, tun wir auch mit Fachstellen von die verschiedenen Kantonen verkosten so dass wir auch eine Rückmeldung der Praxis bekommen.
00:18:14: kommt es gut an?
00:18:16: sind sie höhere Qualitätesorten?
00:18:18: und alle diese Ergebnisse zusammen von den verschiedener Standorte und verschiedene Verkostungen helfen uns eine Entscheidung zu machen welche Sorten werden homologiert und welche nicht?
00:18:30: Es homologiert Freie Gehege, kann man sagen.
00:18:35: Keine Dimension.
00:18:35: Etwas, was die Piwi-Sorte immer noch anhaftet ist häufig ein schlechtes Image.
00:18:41: Die Weise sind weniger komplex als bei der etablierten Sorte, gerade bei den Rotweiden.
00:18:46: Das sehen wir halt schon nicht dort, wo es herrensäute, ob schon wenn man Fachzeitschriften anschaut und Degustationen Piwi wie in den letzten paar Jahren auch.
00:18:56: Spitzerplätze belegen.
00:18:57: Trotzdem, das Image scheint sich hartnäckig zu heben oder zum Vorurteil?
00:19:01: Warum?
00:19:02: Ja wie am Anfang gesagt es kommt zurück zu diese erste robuste Rebsorten die sie eine unangenehme Aromatik hatten und auch die Erfahrungen im Keller waren nicht da.
00:19:16: Man muss auch sehen, dass Sorten wie Blaubegunder oder Chardonnay haben hunderte Jahren von Erfahrungen.
00:19:25: Von die Winzern und mit den neuen Sorten brauchen wir auch Zeit um zu lernen welche Sorten wann geerntet sein müssen Wie sie im Keller ausgebaut sollen Und das hat ein bisschen Zeit gebraucht und ich glaube diese Image ist nicht mehr aktuell.
00:19:42: Wir können über mehrere robuste Rebs wirklich hochqualitative Weine erstellen und wenn Kunden zum Betrieb kommen, die verkosten.
00:19:55: kann nicht merken, dass es nicht eine traditionelle Sorte ist.
00:19:59: Und das haben wir innerhalb Projekte von uns so ein Projekt Wein der Zukunft mit Agridea, Agroskop, Ruckschuhe, Changer und das Weinbordzentrum Wedenswil aber auch Professor Dr.
00:20:11: Robert Finger von der ETH Syrich.
00:20:14: Wir haben alle herausgefunden, dass die Betriebe, die klein bis Mitte groß sind haben mehr Erfolg mit dieser robuste Rebsorten, weil diese kleinerer Handelswege haben und oft die Möglichkeit haben, die Sorten oder die Weine mit den Kunden zu verkosten.
00:20:32: Und an diesem Punkt wo es verkostet geworden ist, ist der Kunden überzeugt und hat Interesse, die Weine dann auch zu kaufen.
00:20:41: Und das zeigt eigentlich was auch die internationaler Studien aus Deutschland, Frankreich der Schweiz gezeigt haben.
00:20:48: Die Sorten haben wirklich eine ähnliche Qualität wie traditionelle Rebsorten.
00:20:54: Der Bund verfolgt ja die Strategie eben der Weihbau in der Schweiz ökologischer zu machen.
00:20:59: Piwis spielen da einen Entscheidendirol, haben wir es angesprochen.
00:21:02: Förderung der Stadion oder Anbau mit bis zu dreißdossig Franken pro Hektar, wenn man Piwis anpflanzt und neu pflanzt.
00:21:09: Aber weils der Konsument das überhaupt?
00:21:12: Also eine Untersuchung, die ihr kürzlich gemacht habt und resultatlich rausgekommen sind, heißt ja, die Konsumente sind eigentlich offen für neue Erfahrungen aber offen sind allein lange nicht.
00:21:25: Bis ein Kaufentscheid ist dann doch nochmal ein zwei Schritt mehr.
00:21:30: Genau!
00:21:33: Da brauchen wir von der Weinbranche und auch von der Forschung Unterstützung, dass dieser Begrantheitsgrad bei den Verbraucher erhört wird.
00:21:46: Sobald sie mehr von die Sortennahme ... wissen wie Sauvigrigi, Diviko.
00:21:52: Dann sind sie vertrauter diese Weine dann im Regal auszusuchen.
00:21:56: was wir bei uns gesehen haben eine andere Projekt ist das Begriff PV hat kein Einfluss auf der Schweizer Konsument.
00:22:06: Sie suchen hochqualitativer Weine zum trinken was nicht überraschend ist.
00:22:12: Aber es hilft nicht unbedingt zu sagen, die sind Piwiweiner oder umweltfreundliche Weine.
00:22:19: Das Wein muss zuerst gut schmecken und danach vielleicht gibt's eine Konsumentengrüppe, die interessiert ist, einen umweltfeindlichen Wein auszusuchen.
00:22:30: Aber ich glaube zuerst müssen wir wirklich die Sortennahme bekannt machen, gute Weine machen und danach wird der Interesse dann kommen
00:22:39: von allein!
00:22:40: Aber wie soll das gehen?
00:22:42: Beispielsweise überlegt mir, man steht im Aladdin und hat einen Pino.
00:22:45: Man hat ein Merlot und dann eine Divico, die man nicht kennt.
00:22:49: Wahrscheinlich würde der Griff eher zu den ersten zwei irgendwie gehen.
00:22:53: Die Übermacht scheint riesig zu sein bei diesen etablierten Sorten.
00:22:57: Ja, das stimmt und ich glaube, dass es fängt vielleicht... Jetzt schon können wir sehen, dass es ein bisschen angefangen hat mit Zovingegri zum Beispiel.
00:23:07: Jetzt findet man die ein bisschen in der Gastronomie.
00:23:10: viele Betriebe besonders in der Deutsch-Sweiz haben dieser Sorte angepflanzt.
00:23:14: In Frankreich haben sie eine größere Räpfleche von Zovinge Gris wie gegenüber Deutschland und der Schweiz zusammen.
00:23:23: Und je mehr diese Sorte da ist, dann werden sie auch die Möglichkeit haben das zu erkennen und danach zu fragen.
00:23:33: Und ich glaube da müssen wir klein anfangen.
00:23:36: jede Betrieb muss das auch verkosten können, zeigen können auf Messen und Veranstaltungen.
00:23:44: Wir von Agroscope haben bei meiner Grübe eine Linie von Weine von robuste Rebsorten.
00:23:51: Auf Veranstaltung bringen wir sie mit so dass die Leute, die Teilnehmer können das dann auch von uns verkosten.
00:23:58: wenn sie noch nicht gekannt haben sehen Sie alle Rebsorts Namen wie der Vers ist was wie der vers die weiner sind Und das könnte sein, dass es ein bisschen länger braucht.
00:24:11: Weil die sind nicht so bekannt wie die andere Weiner.
00:24:15: aber wir müssen anfangen weil es wichtig ist diese Ziel von dem Bund die Reduktion von Pflanzenschützmittelprodukten zu erreichen.
00:24:25: Das ist für uns alle wichtig und ich glaube, das hat in einundzwanzig gaben die Abstimmung pestizidefreier Schweiz so.
00:24:34: es gab keine Zustimmung dafür aber es war trotzdem vierzig Prozent von den Stimmungen waren dafür.
00:24:42: Es wird kommen dass wir strenger sein mussten.
00:24:45: Du hast gerade angesprochen, Gastronomie.
00:24:50: Das ist ja relativ ein grosser Hebel.
00:24:51: Man geht ausgewessen und schaut die Weihkarten an.
00:24:54: Jetzt hat diese Untersuchung von euch gezeigt, es ist eine Prozent der Wien von den untersuchten Weihkartern bei Weihwein also verschwindend klein.
00:25:03: Hier ist wahrscheinlich Handlungsbedarf oder?
00:25:06: Ja das würde ich auch so sehen.
00:25:08: und dass es nicht... ganz einfach.
00:25:12: Das ist auf jeden Fall ein Ziel von Agroscope über die nächste Jahre hinaus, dass wir dort genauer anschauen können weil es nicht klar warum dort so eine Schwierigkeiten gibt.
00:25:28: bestimmt gehört das zusammen mit der Unbekanntheit von den Sorten aber auch vielleicht noch nicht über diese Sorten ausgebildet sind.
00:25:39: Und wenn das der Fakt ist, dann müssen wir auch von unserer Seite unterstützen und Weiterbildungsmaterial zur Verfügung stellen so dass sie auch informiert sind und auch dieser Prozess unterstützen können.
00:25:54: Woher geht Reis mit den Piwi?
00:25:56: Auch in der Forschung?
00:25:57: was läuft aktuell oder was kommt da noch in dem nächsten Jahr?
00:26:01: Für uns ist auf jeden Fall die erste große Aufgabe, die neue sieben Sorten zu lanzieren.
00:26:08: Die sind gerade... Sie werden in achtundzwanzig auf den Markt
00:26:12: kommen
00:26:13: und wir nützen die nächste zwei Jahre um die dann auch zeigen zu können.
00:26:19: Wir werden auch dieses Jahr eine große Brosche rausbringen mit Fakten über alle Sorten, die Agroskop bisher geprüft hat um die Winzer und Winzerinnen zu unterstützen.
00:26:33: Und weiterhin müssen wir in dieser Sozialwissenschaft uns ein bisschen näher anschauen.
00:26:44: Was können wir machen, sodass die Konsumenten mehr Interesse auf diese Weine haben?
00:26:49: Wie können wir der Gastronomie unter Handel unterstützen, so dass sie auch mehr von dieser Weine verkaufen können.
00:26:56: Bei den großen Handeln natürlich Korb und Denner liegt es viel.
00:27:00: beim Produktionsmengen bekommen wir nur mehr Mengen, wenn wir die Winzer und Winzerinnen überzeugt haben.
00:27:07: Mehr von dieser Pflanzenzuse.
00:27:09: Ein bisschen ein Teufelskreis, wo wir eigentlich über alle Punkte gleichzeitig was machen müssen.
00:27:16: Und das ist auf jeden Fall ein Thema, den wir weiterhin anschauen werden innerhalb der Agroscopes Arbeitsprogramm für die nächste vier Jahre.
00:27:29: Bilzwiderstandsfähige Rebsorten, ein spannendes Feld also.
00:27:33: Aber die offenbar noch mehr Anstrengungen nötig sind zum denen weit zu einer gewissen Selbstverständlichkeit zu verhelfen.
00:27:39: Bei Konsumentinnen und Konsumenten, Winzerinnen & Winzer am Handel und in der Gastroszene.
00:27:45: Mehr Infos rund um diese neuen Sorten werden wir euch auch in dieser Episode beschreiben.
00:27:50: Ich hoffe unseren Ausflug in den Winger und im Keller hat euch gefallen.
00:27:53: Und wenn ihr abonniert uns, so verpassen dir sicher keine Folge und bleiben auf dem Laufenden!
00:27:58: Wer es lieber mobil und schnell hat, wir sind auch auf Instagram unter Klima-Bauern.
00:28:03: Der Podcast Landwirtschaft Klimawandel bringt uns nicht zu Werke.
00:28:06: Klima und Landwirtschaft!
00:28:08: Ich bin Silvio Lichti.
00:28:10: Vielen Dank fürs Zulassen und bis zum nächsten Mal!
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