E26 Mykorrhiza: Wie eine faszinierende Symbiose im Untergrund für starke Pflanzen sorgt

Shownotes

Besonders bedeutsam sind die sogenannten Mykorrhiza-Pilze. Sie gehen mit vielen Pflanzen eine enge Lebensgemeinschaft ein – eine faszinierende Symbiose, von der beide profitieren.

Dabei verbindet sich der Pilz mit seinem feinen Fadengeflecht mit den Wurzeln der Pflanze. Er liefert ihr dann Nährstoffe aus Bodenbereichen, die die Pflanze allein nicht erreichen kann. Im Gegenzug erhält der Pilz Zucker, den die Pflanze durch Photosynthese produziert und über die Wurzeln an ihn abgibt.

Mykorrhiza-Pilze kommen natürlicherweise im Boden vor. Auf vielen landwirtschaftlichen Flächen ist ihr Netzwerk jedoch durch intensive Bewirtschaftung gestört. Dadurch wird es schwieriger, diese hilfreiche Beziehung zur Pflanze aufrechtzuerhalten.

Ein Forschungsprojekt von Agroscope und der Universität Zürich zeigt, dass sich Erträge steigern lassen, wenn Mykorrhiza-Pilze gezielt gefördert werden – etwa im Anbau von Mais oder Sonnenblumen. Dafür werden bei der Saat kleine Tonkügelchen, die mit dem Pilz angereichert sind, in den Boden eingebracht. Ziel ist eine bessere Ernte bei geringerem Einsatz von Dünger und Pflanzenschutzmitteln.

Was die Forschung über Mykorrhiza bereits weiss, warum der Pilz den Pflanzen in Trockenperioden helfen kann und wie ausgeklügelt die Symbiose zwischen Pflanze und Pilz tatsächlich ist – Antworten darauf gibt es im aktuellen Podcast. Zu Gast ist der international anerkannte Mykorrhiza-Experte und Biologe Marcel van der Heijden.

Weitere Informationen: www.klimabauern.ch www.klimalandwirtschaft.ch

Marcel van der Heijden im Netz: https://www.vanderheijdenlab.ch/

SRF-Beitrag zu Mykorrhiza

Populärliteratur zur Welt der Pilze

Globale Mykorrhiza-Karte

Transkript anzeigen

00:00:06: Die Pflanzen haben natürlich sehr viel Zucker, was sie durch den Photosynthese produzieren.

00:00:10: Der Pilz lebt im Boden kann das selbst nicht produzieren.

00:00:13: diese Zucker.

00:00:13: und aber der Pilz kann sehr gut Nährstoffe aus dem Boden aufnehmen Und ich fand es total faszinierend dieser Zusammenarbeit zwischen zwei ganz unterschiedlichen Organismen Ich denke noch nicht so oft angewandt wird, ist das Ausbringen von Nützlingen.

00:00:33: Also Migridsapilzen und wir finden zum Beispiel Mais Und Sonnenblumen finden wir durchschnittlich sieben Prozent mehr Ertrag.

00:00:40: In anderen Ländern zb in Tallinn finden Leute auch zwanzig-dreißig Prozent Mehrer Ertragen.

00:00:50: Wir haben jetzt in diversen Studien gezeigt dass vor allem Pflanzenschutzmittel einen sehr negativen Einfluss haben auf diese Migritsapilze.

00:00:57: Eigentlich sind die Migratsapilzer der der Gruppe von Wohnenlebenwesen, die fast am stärksten in negativer Sinne von Pflanzenschutzmittel betroffen sind.

00:01:09: Landwirtschaft – Klima-Wandel Der Podcast vom Projekt «Klimaneutrale Landwirtschaft Graubünden».

00:01:18: Wie klingt es den Bühnen und Bauern sich dem Klimawandel anzupassen?

00:01:21: Wie gestalten Sie Ihre Produktion klimafreundlich?

00:01:24: Und was können wir als Konsumentin oder Konsument machen wenn wir uns klimaverträglich ernähren wollen?

00:01:30: Wir reden darüber und stellen vor, was heute schon zwischen den Hof-, Feld- und Tellern gemacht wird.

00:01:38: Willkommen schön Sie dabei!

00:01:40: In der letzten Folge haben wir unsere Pilzwiderstandsfähigen Rapsorten angeguckt.

00:01:44: Wer das noch nicht gelöst hat soll es vielleicht noch anholen.

00:01:47: Wir bleiben nämlich gerade ein bisschen in diesem Gebiet bei der Pilze.

00:01:50: Diesmal allerdings schauen wir in die Welt unter unseren Füßen.

00:01:54: Es ist nicht zum ersten Mal, dass man uns am Boden und dem, was dort abgeht, widmen.

00:01:57: natürlich keinen Wunder.

00:01:59: Der Boden ist Grundlage für die Produktion von Lebensmittel.

00:02:02: Ein Boden, das gesund und humusreich ist, wo viele Mikroorganismen drin leben, ist gut für die Pflanzen.

00:02:07: Und so ein Boden ist in der Regel auch weiter, wenn es darum geht, Wetter extrem auszuhalten.

00:02:13: Der Boden ist wie ein Mikrokosmos, eine ganz eigene Welt mit unzähligen Kleinklinchen-Lebewesen – ein hochkomplexes Ökosystem.

00:02:20: Mit Regenwürm, Tausend Füßler, Fadenwürmer, Springschwänze und Bakterien.

00:02:25: Jeden Organismus hat dort seine Aufgabe.

00:02:28: Ein Handvoll Erde übrigens von einem gesunden Boden, die mehr Lebewesen hat als das Mensch auf der Erde gibt.

00:02:33: Das ist eine unglaubliche Vielfalt.

00:02:36: Was viele vielleicht nicht wissen und da sind wir wieder bei Pilz ganz entscheidende Rolle im Untergrund spielen nämlich auch diese.

00:02:42: Bei Pilz denken die meisten wahrscheinlich an das wo man oberirdisch sieht wenn man zum Beispiel im Wald spazieren geht.

00:02:48: Das sind die Fruchtkörper.

00:02:49: aber die wahre Magie, die spielt sich in der Regel unterirdisch im Boden ab.

00:02:54: Bilsgeflecht zeichnet sich kilometerweise unter der Erde durch, weit verzweigt.

00:02:59: Einige von diesen Pilzen sind für ein Haufen Pflanzen ganz wichtige Partner.

00:03:04: Sie heißen Mycorrhiza-Pilze.

00:03:06: Die Mycorhiza sind Worrywunderwerk.

00:03:08: Ein grosses Teil dieser Pflanze und die Mycorriza leben nämlich in einer engen Symbiose.

00:03:14: Es ist es Gehe und es Nehe – die Mykorrhiza liefert wertvolle Nährstoffe an Pflanzenwurzeln aus Bodengegenden, wo die Wurzler eigentlich nicht herkommen.

00:03:22: Im Gegenzug gibt die Pflanze einen Pilz-Zucker ab, wo sie über die Fotosynthese gewonnen hat.

00:03:28: Es sind also beide etwas davon!

00:03:30: Die spannenden Zymbiose wurden schon im neunzehnten Jahrhundert entdeckt.

00:03:34: Mittlerweile probiert man diese Effekt auch in heimischen Garten zum Beispiel oder in der Landwirtschaft zu nutzen.

00:03:40: Gesunde Pflanzen und mehr Ertrag aber mit weniger Dünger und weniger beste Zeit dafür eben mit dem Fokus auf den natürlichen Pilz.

00:03:49: Bevor wir mit dem absoluten Experten auf diesem Gebiet reden, schauen wir uns zuerst einen Feldversuch an.

00:03:55: Die Uni Zürich und das Landwirtschaftliche Forschungszentrum vom Bund Agroskop sind im Test welchen Effekte es hat, wie man Akkurböden ganz gezielt mit so einer Miko Ritzen impft also der Pilz in die Erde hineinbringt.

00:04:08: Ein Akkurby-Oberglatt in der Nähe des Flughafens Züri.

00:04:11: Der Taktor mit einer anhängenden Sehmaschine zieht seine Bahnen.

00:04:15: Am Felderrand steht der Raphael Bousséchon.

00:04:17: Postdoktor Andros Frankrich arbeitet an der Uni Zürich und bei Agroskop.

00:04:22: Er ist zuständig für den Feldversuch.

00:04:25: Es ging darum, um zu schauen, ob es etwas bringt wie eine Domekoriz in der Bodainetei.

00:04:38: In der Sehmaschine wurde die Traktor hinter sich hergesucht, hat das Maiskörner.

00:04:42: Der Clou aber ist das, was er gleichzeitig als Zweites noch in die Erde reinbringt Ein Granulat, also kleine Tonglümple, die mit Mycorrhizapilzen behandelt sind.

00:04:51: Die Mycorhize kommt auch natürlich in den Böden vor und ist essentiell für die Pflanzen.

00:04:57: Der Pilz, der jetzt eingegämpft wird, soll dann in der Erde sind Jens Stuhl und Pflanzen später beim Wachstum unterstützen.

00:05:04: Wir wollen

00:05:08: herausfinden, ob das Ganze einen Einfluss auf den Ertrag hat.

00:05:11: Das ist vor allem das, was wichtig für die Bauern ist.

00:05:13: Uns nimmt aber auch die Pflanzenqualität.

00:05:15: wundert also, ob es möglich ist der Nährstoffkalt zu steigern.

00:05:19: und weiter haben wir dann im Blick, ob Pflanzenresistenter werden gegen Krankheiten und natürlich auch welchen Einflussen alles auf Bodengesundheit hat.

00:05:33: Zu herausfinden, was das Pilzgranulat für einen Effekt auf den Nacken hat wird nicht die ganze Fläche behandelt sondern ein Teil mit dem Pilz Granulat.

00:05:42: Ein anderer nur mit Granulaten, wo kein Pilz draufhat und dann noch eine Fläche ganz ohne Granulate also nur die Maiskörner.

00:05:49: So soll es am Schluss möglich sein, das Ergebnis solider zu interpretieren.

00:05:54: Der Feldversuch findet auf verschiedenen Ecken in der Schweiz statt – mit Mais, Sonnenblumen und auch Soja.

00:06:00: Der Versuch ist schon dritte Jahre.

00:06:03: Der Ergebnis bis jetzt ist sehr vielversprechend, sagt Raphael Boussé-Jean.

00:06:10: Es funktioniert!

00:06:11: In gewissen Feldern haben wir zwar keinen Effekt aber auf anderen bis zu achtzehn Prozent mehr Ertrag.

00:06:16: Im Schnitt liegen wir bei Mais und Zunablaumen bei plus sieben Prozent.

00:06:23: Fröhliche Forschungen entzeigten, der Effekt sei am grössten dort, wo ein Haufen Pilz im Boden hat, die bei den Pflanzen Krankheiten auslösen.

00:06:30: Wie Korizzen kann den Helfen Pflanzen schützen.

00:06:34: Jetzt geht es darum, die Resultate und der realistischen und alltagstauglichen Bedingungen zu bestätigen.

00:06:39: Anders stellts bei der Versuche früher heute eben mit dem Granulat wo ihnen eine ganz normale Sehmaschine passt und einfach auszubringen ist.

00:06:46: Irgendwenn will man nämlich in der Lage sein zum den Büerinnen und Bauern klare Empfehlung zu machen.

00:06:51: Die Idee ist jetzt, dass wir verstehen können, was die Faktoren sind, um diesen Erfolg zu beeinflussen.

00:07:05: Können wir den Erfolg erzielen?

00:07:07: Und dann sagen wir nachdem, wo und wann die Farmers das inukulieren können.

00:07:20: Das Ziel ist es, eine nachhaltige Methode zu entwickeln und um drei Tage auf den Feldern zu sichern.

00:07:26: Mit weniger Chemie also weniger Dünger und weniger Pestizide.

00:07:31: Ein Feldversuch unter realen Bedingungen also mit Korizen.

00:07:35: Ganz etwas Wichtiges für einen Haufen Pflanzen zum Wachsen aber auch dass sie gesund bleiben.

00:07:39: So viel wurde schon klar.

00:07:41: Was aber passiert hier unter unseren Füßen wirklich?

00:07:44: Also wie eine Gleichberechtigung ist diese Beziehung?

00:07:47: Und welchen Effekt hat der Bild auf Böden wenn es trocken sind und wenig Wasser rum ist?

00:07:51: Über das und mehr habe ich mit Marcel van der Heiden gesprochen.

00:07:54: Ein absoluter Expert auf dem Gebiet.

00:07:57: Er kommt ursprünglich aus den Niederlanden, ist Biologe und forscht seit über dreißig Jahren zu diesem Thema.

00:08:02: Er verantwortet die Mekoritzenforschung auf diesen Feldern, wo wir gerade davon gehört haben – und arbeitet dort bei Agroskop und bei Runizuri.

00:08:10: Dort ist er Professor für Agrarökologie- und Pflanzenmikrobiomeinteraktion also.

00:08:15: Er untersucht was Bodenleben wissen.

00:08:17: in seinem Fall vor allem Pilze aber genau machen, was zwischen ihnen und der Pflanzen abgeht.

00:08:21: Und wie wichtig sie sind!

00:08:23: Als erstes hat mich wundern genommen, wie ein Rufmikorizenpilz gekommen ist und welche Faszination dahinter steckt...

00:08:31: Ich habe in Wageningen, in der Niederlande studiert und dann haben wir eine Vorlesung gekriegt über diese Migritsapilze.

00:08:39: Das ist eine Zusammenarbeit zwischen Pilzen und Pflanzen.

00:08:42: Die Pflanze hat natürlich sehr viel Zucker was sie durch den Photosynthese produzieren.

00:08:47: Der Pilz lebt im Boden kann das selbst nicht produzieren dieses Zucker.

00:08:50: aber der Pilz kann sehr gut näherstoffen aus dem Boden aufnehmen und ich fand es total faszinierend dieser Zusammenarbeit zu zwei ganz unterschiedlichen Organismen.

00:08:59: Ja, das war meine erste Liebe und es ist mein Liebige Blieben in der Forschung.

00:09:03: Und ich mache das noch immer.

00:09:04: Also heißt diese Vorlegung auch so ein bisschen ein Augenöffner?

00:09:08: Genau, genau!

00:09:09: Das fand er so unglaublich spannend.

00:09:12: Dann wollte ich auch genau in diesem Gebiet einen Doktorarbeit suchen.

00:09:15: Die habe ich dann im Basel gefunden – Uni-Basel.

00:09:19: Seitdem haben sie mir nicht verlassen.

00:09:21: die Migritsapilze.

00:09:23: Gut, dann tauchen wir mal in den Boden ein, rein bildlich stellen wir uns diesen Lebensraum vor.

00:09:29: Also wo jeder Organismus jedes Lebewesen eigentlich eine Aufgabe hat.

00:09:34: Welche Rolle?

00:09:35: Du hast jetzt schon bisschen angetönt.

00:09:37: Spielen denn Mikritser Pilze im komplexen Ökosystem Boden?

00:09:40: also ganz grundsätzlich wie wichtig sind diese Pilze wirklich?

00:09:44: Ja die Mikritzer Pilze bilden ein sehr großes Netzwerk von Pilzfaden bis zu zehn, zwanzig Meter pro Gramm Boden.

00:09:53: Das heißt in einem Handvoll Erde hat man Kilometer, Kilometer-Kilometerweise ein Pilzgeflecht von vielen Pilsfaden.

00:10:00: und weil die Pilsfahrten so dünn sind, die sind etwa zwei Mikrometern, das heisst Null, zero, null, zwei Millimeter also sehr dünnt können sie sehr effizient im Boden vorhin eindringen und dann Nährstoffe aufnehmen oder auch Wasser aufnehmen wie Stikstoff und Phosphat Kupfer, Mikroelemente.

00:10:19: Und das geben Sie dann an der Pflanze ab – eine Pflanzenwurzel und dafür zurückkriegt der Pilz sehr viel Zucker- und Fettsäure von der Pflanzen.

00:10:29: Also es ist wirklich ein Austausch vom Nährstoffe, vom Pflanz Richtung Pilz und vom Pilz Richtung Pflanzen.

00:10:35: Man sieht, dass es eine extrem wichtige Symbiose für beide.

00:10:39: Jetzt schauen wir aber die Pflanzen an!

00:10:41: Kann man sagen, ist es so wichtig für die Pflanzen wie das Sonnenlicht?

00:10:44: Dass sie Fotosynthese machen kann.

00:10:46: Das Untröhr ist auch quasi die Interaktion mit dem Pilz läuft.

00:10:50: Pflanzen brauchen natürlich Nährstoffe vor allem sehr viel Steckstoff und Phosphat umzuwachsen.

00:10:57: Und Pflanzen haben natürlich Pflanzenwurst.

00:10:59: damit können Sie selbst diese Nährstoffe aufnehmen.

00:11:01: aber oft in die meisten Böden, natürlichen Bölden aber auch im Acker gibt's doch... nicht genügend Nährstoffe und dann nützt es einfach sehr, dass man die Pilze dafür nutzen kann.

00:11:12: Man muss denken, die Pflanzenwurzel für uns, wenn man eine Pflanzenwurzel denkt, dann denkt man oh die sind dünn.

00:11:18: aber die Pilzfaden, die sind nochmal zehnmal so dün wie die Pflanzerwurzer können also viel besser Nährstoffe aufnehmen.

00:11:23: Also effizienter sie sind einfach besser dafür ausgestattet.

00:11:28: Mikorita, das heißt eigentlich schon, dass ein griechisches Wort ist.

00:11:31: Da die Zusammensetzung zwischen Pilz und Wurzel.

00:11:34: Also da steckt ja schon die Interaktion ein bisschen dringend zwischen Pflanzenwurzel und Pilz.

00:11:40: Aber wie finden die einander sicher?

00:11:43: Es gibt ja keine Partnerbörse unterhörtisch.

00:11:47: Ja, sehr gute Frage natürlich!

00:11:49: Die Pflanze sendet chemische Sialen im Boden.

00:11:52: Die wurden durch den Wursel ausgeschieden Und der Pilz riecht das sozusagen und sendet selbst auch wieder Signalen.

00:11:58: Dann finden sie sich, in den Meisterböden gibt es auch die Pilzen.

00:12:03: Die Pilze wächst dann Richtung Pflanzenwurzel und dann koordinisieren sie die Pflanzen Wurzel.

00:12:07: Es sind keine Schädlinge oder Patrogene, aber die Pflanze toleriert das auch.

00:12:13: Dann bilden die Pilze so eine Art Arbuskel.

00:12:16: Das ist ein Bäumchen, das wird gebildet innerhalb von einer Pflanzenselle und da findet man die Austauschstaat.

00:12:23: Also das heißt, diese feinen Pilzfäden dringen in die Zellen eigentlich der Pflanze?

00:12:30: Genau.

00:12:30: In der Wurzelrinne da sitzen sehr viele Migridzerpilze.

00:12:33: Das wichtigste Teil der Pilze ist natürlich außerhalb der Wurst und das ist das Pilzgefleckt von all diesen Faden.

00:12:39: aber ein anderes sehr wichtiger Teil ohne diese Migridzers in den Wurst kann die Austausch nicht startfinden.

00:12:47: was vielleicht auch noch wichtig zu erzählen ist es gibt Fossilien, die sind fünfhundert Millionen Jahre alt von dieser Migritsapilze.

00:12:55: Man denkt, dass die Migridsapilzen die Pflanze geholfen haben das Land zu kolonisieren.

00:13:00: Man muss sich vorstellen früher gab es einen See da gibt es Algen und Algen haben eigentlich keine Wurzel.

00:13:05: und dann haben die Algen die Idee gehabt ok jetzt können wir das Land kolonisiere.

00:13:08: Das ist ein neues Biotop und das haben sie dann versucht.

00:13:11: aber dann haben Sie sehr schlechte Bindung gehabt mit der Boden Und dann haben sie diese ist dieses Semiosen diese Zusammenarbeit mit Pilzen entstanden und man denkt also so gekommen ist.

00:13:20: Dadurch haben die Pilze eigentlich Pflanze geholfen, das Land zu kolonisieren.

00:13:24: Also das heißt eigentlich ohne Bodenpilze keine Pflanzen an Land?

00:13:29: Das denkt man, dass es in Hypothese ist natürlich ein bisschen schwieriger, fünf Millionen Jahre zurückzugehen aber das denkt man mal.

00:13:36: Die erste Landpflanze haben wirklich kaum Wussel gehabt und dann gab's die Pilzfaden da und die Pilzen haben Zucker gebraucht und die Pilsen konnten einfach Nährstoffe anbieten und eine Haftung zum Boden.

00:13:47: und so ist das ein Stand, denkt man!

00:13:50: Wie haben Sie jetzt gesagt, ein Geben und ein Nehmen ist wie auf dem Basar kann man sagen.

00:13:55: Wem bringt die Beziehung mehr oder ist das ziemlich gleichberechtigt?

00:14:00: Das ist nicht ganz gleichberechigt weil der Pilz braucht eine Pflanze.

00:14:06: Der Pilz kann selbst kein Zucker produzieren.

00:14:08: Da braucht einfach die Photosynthese Produkte von der Pflanzen.

00:14:13: Der Pflanzer hat natürlich Wurzel, kann selbst auch Nährstoffe aufnehmen ohne Pilz.

00:14:18: Und wenn man zum Beispiel extrem viele Nährstoffe hat dann braucht es der Pilz eigentlich gar nicht.

00:14:22: Aber sehr oft, sogar auch im gut gedüngten Boden, braucht der Pflanzen noch Nährstoffen und der Pilze kann auch, das gibt andere Faktoren, den Pilz kann Schutz geben gegen Krankheiten, gegen Patrogene.

00:14:37: Und die Pilze, weil sie so gut mit dem Boden verbunden sind, können sich auch Wasser aufnehmen.

00:14:42: Das heißt, es gibt ein bisschen Trockenheitsresistenz durch den Pilzen.

00:14:45: also die allgemeine Fitness von der Pflanze wird durch den Pilz verbessert.

00:14:52: Also da könnte man auch sagen, ein gesunder Boden mit gesundem Migritsa vorkommen ist ja auch fitter wenn man jetzt mit Blick auf den Klimawandel und vielleicht längere Trockenperioden auszuhalten?

00:15:03: Genau es gibt diverse Studien die zeigen dass die Trockeneilsresistenz vom Pflanzen verbessert wird durch diese Migridsapilze.

00:15:10: Es ist nicht immer so natürlich, wenn es kein Wasser gibt.

00:15:13: Irgendwo gibt's einfach kein Wasser mehr und dann können die Pilze auch nicht helfen.

00:15:17: aber sie können vielleicht ein paar Tage extra helfen dass Pflanzen eher ein paar Tagen später betroffen sind von einer starke Druckenheit.

00:15:25: Marcel van der Heiden wir haben uns gesagt mit Korizapilze kommen eigentlich natürlich im Boden vor und stellt sich natürlich die Frage ja was kann denn der Bauer die Landwirtin machen um diese Pilze zu fördern?

00:15:36: oder was sollte man nicht tun um sie zu schädigen?

00:15:40: Ja, zuerst wenn ein Acker sehr intensiver wirtschaftet wird dann wird gepflückt.

00:15:49: Dann werden Mineraldünger oder Kühlen eingesetzt und werden Pflanzenschutzmittel eingesetzt.

00:15:54: Und wir haben jetzt in diversen Studien gezeigt dass v.a.Pflanzerschutzmittel einen sehr negativen Einfluss haben auf diese Migridsapilze.

00:16:02: Eigentlich sind die Migritsapilzen der Gruppe von Bodenlebenwesen die fast am stärksten in negativer Sinne Pflanzschutzmittel betroffen sind.

00:16:11: Und das heißt eigentlich auch, man bringt Pflatzschutzmitteln rein und man reduziert die natürliche Kapazität der Boden um Pflanzen mit Nährstoff zu geben.

00:16:22: Das ist natürlich etwas was man auch noch besser erforschen soll weil ja man will natürlich an Schädlingen bekämpfen aber gleichzeitig bekämpfen auch die Nützlingen und das ist natürlich was keiner will

00:16:35: Was man nicht tun sollte, wie kann man sich den fördern?

00:16:39: Wie kann man eine Mikritsa pflegen?

00:16:41: Man kann Mikrita fördern durch organische Dünger.

00:16:45: Es ist besser als Mineraldünger und auch die Kulturen sind sehr wichtig.

00:16:52: zum Beispiel es ist bekannt wenn man eine Kunstwiese hat zwei Jahre oder drei Jahre Gasglä, das fördert die Regenwürmer.

00:17:00: Stexte fixierender Bakterien, die Knölfenbakterien mit Klebpflanzen und Legen im Nose zusammen leben sehr.

00:17:07: Aber was die Kunstwiese auch tut – und daran denkt man oft nicht so – ist dass die Migritsapilze durch der Kunstwiesse sehr stark gefördert werden.

00:17:14: Und das sind natürlich Arten um zu sorgen, ein bisschen mehr Migridsapilz in den Boden zu kriegen.

00:17:20: Ich werde immer wieder gefragt von Landwirten... Ich habe das Gefühl, dass es wenig Migrationspilze bei mir im Boden sitzt.

00:17:26: Was kann ich tun?

00:17:28: Und dann sage ich die einfachste Art ist, wenn man einen Fruchtvolk hat, zwei Jahre Graskleewiese und Kunstwiese.

00:17:35: Dann werden die Migrationspinzen, die im Boden schon vorhanden sind, gefördert.

00:17:39: Dann gibt's viel mehr.

00:17:41: Das ist eine Möglichkeit.

00:17:42: Die andere Möglichkeit, die wir erforschen, ist Granulate.

00:17:46: Körner reinzubringen, wo wir einfach die wir angereichert haben mit diesen Mikritsapilzen.

00:17:51: Das ist eine ein praktischer Art was man sofort machen kann.

00:17:55: Du hast jetzt gesagt ja wenn man das Gefühl hat, man hat zu wenig Mikoritze?

00:18:00: Das Gefühl reicht natürlich nicht also kann man sich irgendwie nachweisen, kann man selbst herausfinden wie es ausschaut mit den Pilz im Boden.

00:18:07: Das isst eine gute Frage dass nicht so einfach was man machen kann ist.

00:18:12: man kann die Pflanzwurzel nehmen und dann kann man die färben Und dann unter dem Mikroskop kann man schauen, ob man diese Pilze hat.

00:18:20: Darum kostet relativ viel Zeit.

00:18:22: Eine andere Möglichkeit ist einfach die Sporen zu isolieren.

00:18:25: Die sind sehr klein und sind etwa einen Null-Kommer-Einz-Milimeter.

00:18:29: Dann gibt es Experten, die können auch sagen okay da gibt's sehr viele Migriezapilze aber oft.

00:18:33: Wir tun das dann oft in der Forschung mit molekularer Methoden.

00:18:36: Kann man einfach das DNA aus der Boden isolieren und dann kann man nachweisen, ob es viel oder wenig Pilze gibt.

00:18:42: Aber es kostet alles ein bisschen Zeit und meistens braucht es dafür ein Labor.

00:18:46: Eben ist eine Laborgeschichte, kostet Zeit und natürlich auch Geld.

00:18:49: Ist das nicht gerade schnell und einfach gemacht?

00:18:52: Nein genau es ist einfach eine Labor-Geschichte und man muss Probe nehmen dann muss die in dem Labor analysiert werden.

00:18:57: Es kostet etwas ja.

00:18:59: Aber das heißt eigentlich grundsätzlich Rücksichtnahme auf den Pilz bei der Bodenbearbeitung, bei der Bewirtschaftung des Bodens.

00:19:06: da ist man sicher schon mal auf der guten Seite.

00:19:10: Genau, was auf jeden Fall sehr wichtig ist, ist eine Fruchtfolge.

00:19:13: Auch die Bodenbedeckung ist sehr gut für Migridsapilze und das Bodenleben allgemein.

00:19:18: Das heißt auch Grünnünger zu haben nach der Hauptkultur Und diese Kunstwiese wie gesagt Graskleewies ist wirklich sehr gut Für die Erholung von Bodenecosystemen und auch Migridzapilzen.

00:19:31: Du hast den Feldversuch erwähnt, den ich besucht habe also wo Granulat das mit dem Pilz behandelt ist gezielt in den Boden gebracht wird.

00:19:39: Du und dein Team forschen weiter daran aber was glaubst du?

00:19:41: wie groß ist das Potenzial künftig?

00:19:43: Also dass Ackerböden mit Mycorrhiza geimpft werden?

00:19:46: Ist es die Wunderwaffe damit weniger Dünger-und Pestizide eingesetzt zu werden?

00:19:50: Es ist natürlich ein Mittel!

00:19:53: unterschiedliche Sachen, die man machen muss.

00:19:55: Man muss die richtigen Sorten haben und es muss genügend Dünger geben.

00:19:58: Ohne Düngern können die Migrationspilze auch keinen Nährstoff angeben und man muss natürlich auch keine Schädlinge haben.

00:20:04: Und ein Ding ist einfach was ich denke noch nicht so oft angewandt wird, das Ausbringen von Nützlingen also Migrationsspilzen.

00:20:14: Wir finden zum Beispiel Mais- und Sonnenblumen finde wir durchschnittlich sieben Prozent mehr Ertrag in anderen Ländern zb in Tallinn.

00:20:25: Man findet vor allem, wenn der Boden nicht so gesund ist.

00:20:27: Wenn es nicht so ein guter Boden ist oder wenn es auch weniger Ertrag gibt und mehr Stress gibt, weniger geeigneter Standort, dann bringt das oft sogar noch mehr diese Nützlinge wie Mikritsapiens reinzubringen.

00:20:39: Und ich denke, da gibt es einen Riesenpotential.

00:20:42: Wir haben jetzt über die Landwirtschaft gesprochen.

00:20:44: Ich denke vielleicht auch der eine oder andere Hobbygärtner hört hierzu.

00:20:49: kann man sich das zu Hause auch zunutze machen.

00:20:52: Also wenn man, oder ja weiß man überhaupt ob im Garten diese Pilze auch sind spürt man das als Gärtner?

00:20:57: Sehen tut man sowas eigentlich nicht, da sind so klein diese Fäden aber kann man das irgendwie riechen?

00:21:01: Oder was kann man als Hobbygärtner tun?

00:21:04: Man kann sie natürlich applizieren.

00:21:07: es ist wichtig zu wissen dass die Meisterpflanzen bilden eine Sembiosemigrikritzerpilse.

00:21:12: Wir reden hier über arbeuskeleere Migridzerpilze, früher auch Endomigridzer-Pilz genannt.

00:21:16: Die leben mit Kräutern und Gräsern, mit Agrikturen zusammen, mit Tomaten, Zwiebeln oder Lauch – viele Kräute.

00:21:25: Und da kann man das schon reinbringen.

00:21:27: Das funktioniert sehr gut!

00:21:30: Es gibt auch schon diverse kommerzielle Migridzelprodukte auf dem Markt in der Schweiz, die europäische Gemeinschaft.

00:21:37: Wir haben zweimal eine Studie durchgeführt, wo wir etwa fünf sind unterschiedliche Produkte, kommerzielle Produkte die man hier im Geschäft oder im Internet kaufen kann.

00:21:47: Und da muss man schon ein bisschen aufpassen.

00:21:49: das Problem was wir dann herausgefunden haben dass viele Produkte der Produkte.

00:21:54: Die werden zwar als man kauft Migritsa, aber wir haben dann getestet ob es überhaupt Migridsapilzer gab in diese Produkte, lebende Migridzapilze die Pflanzen kolonisieren können und mehr als die Hälfte der Produkten gab's keine lebenden Migridzerpilzen und das ist natürlich noch ein Problem.

00:22:10: Es braucht da bessere Methoden.

00:22:13: Wenn die Produkte zugelassen werden, sollte man eigentlich prüfen ob sie wirklich gut sind.

00:22:17: Damit einfach wenn jemand sie kauft dann auch ein gutes Ergebnis hat.

00:22:20: weil jetzt haben wir das Problem Leute kaufen ein Produkt mit Migritsapilze und dann funktioniert es nicht.

00:22:26: Und dann sagen Sie ja eure Forschung bringt gar nichts Weil die Pflanzen werden nicht größer.

00:22:31: dann denke ich Ja das kann sein.

00:22:33: aber es kann auch sein dass sie ein falsches Produkt gekauft haben.

00:22:36: und das ist ein Problem.

00:22:37: Wie Pflanzen wachsen, was sie dafür brauchen.

00:22:39: Das hat wohl jeden Mal in der Schule gelernt.

00:22:41: aber wie wichtig diese Pilze im Boden sind da behaupt ich mal das ist den wenigsten wirklich klar die nicht damit arbeiten.

00:22:47: also im Vorfeld unseres Gesprächs habe ich mit einigen Leuten geredet die nichts darüber wussten.

00:22:54: warum ist es so?

00:22:55: Ja vielleicht müssen wir noch mehr Erwärmung machen oder mir erklären wie wichtig Sie sind.

00:23:00: natürlich Pilzen sind winzig klein Und die Pilze, Migridsapilze, sie verursachen keine Probleme.

00:23:07: Wir werden nicht totkrank und die Pflanzen werden nicht todkrank wenn sie nicht da sind.

00:23:11: Die Meisterpflanze können auch wachsen mit Migritsapilzen, wenn es genügend Nährstoffen im Boden gibt vielleicht ein bisschen weniger.

00:23:18: wie gesagt Ich denke man muss das erklären und zeigen.

00:23:22: Sie sind wirklich sehr wichtig.

00:23:23: ich habe Experimente gemacht für meine Doktorarbeit.

00:23:26: Da haben wir so Magerwiese simuliert Mit- und ohne Pilz Und wir haben dann auch gefunden, dass diese Magerwiese ohne Pilz viel weniger Biodiversität gehabt hat.

00:23:36: Es gab dann diverse Pflanzenarten vor allem Klee und Pflanzen mit dicken Wurzeln, die konnten gar nicht überleben ohne Migridsapilz.

00:23:44: Wie gesagt im Acker ist es ein bisschen weniger schlimm weil die meisten Akkers sind sehr gut gedüngt.

00:23:50: da können die Pilze helfen aber... Auch ohne Mikritserpilz gibt es Ertrag, gibt es Pflanzen.

00:23:54: Man kann einfach wirklich helfen und das ist das Schöne.

00:23:58: Und was wir auch untersuchen, dass man weniger düngen muss.

00:24:00: Man könnte gleiche Erträge oder teilweise sogar mehr Ertragen haben wenn man diese Pilze reinbringt und dann weniger zu düngern.

00:24:10: Was ist der Fandereiten?

00:24:11: Wie gesagt dieses Symbiose ist eigentlich schon nach einem neunzehnten Jahrhundert bekannt.

00:24:15: also da wurde das entdeckt, dass ein unbekannter Tauschhandel stattfindet.

00:24:21: Langsam in den letzten Jahrzehnten fand es auch der Weg in die Praxis vereinzelt, Landwirtschaft oder überhaupt auch Garten.

00:24:29: Trotzdem ist ja noch erstaunlich dass das doch so lange dauert bis dann etwas im Wissen ist und auch umgesetzt wird?

00:24:39: Ja es gibt da unterschiedliche Gründe.

00:24:43: Es hängt natürlich oft von der Forschungsfrage ab zum Beispiel wenn man versteht wie eine Pflanze kommuniziert.

00:24:49: mit Migritsapinsen kann man das sehr gut beantworten im Gewächshaus, in einem einfaches Modellsystem und das ist dann vielleicht weniger relevant für die landwirtschaftliche Praxis.

00:24:58: Und oft hat man einfach bis zu den letzten Jahren oder bis zu zwei Tausende hat man versucht zu verstehen wie diese Austausch, wie diese Kommunikation zwischen Pflanz- und Pilzenstaat findet.

00:25:09: Das ist natürlich nicht direkt praxisrelevant.

00:25:11: aber da weil es jetzt auch mehr Interesse gibt um nachhaltig zu produzieren gewisse Umweltprobleme gibt, die teilweise mit der Landwirtschaft verbunden sind.

00:25:22: Darum gibt es jetzt mehr Interesse um nach diesen natürlichen Lösungen zu suchen und Pflanzen gut wachsen zu lassen.

00:25:27: Man muss natürlich gut Erträge haben aber das auf natürlicher Art zu machen.

00:25:31: Und darum haben wir jetzt eigentlich auch angefangen diese Migrizapizze mit Granulat im Boden zu reinzubringen.

00:25:38: Zuerst haben wir Versuche gemacht Auch im Feld.

00:25:41: da haben wir selbst so Inoculum Erde haben wir gemischt mit dem Spaten in Boden.

00:25:48: Logisch denkt wird dann sagen, sorry Leute das bringt gar nichts.

00:25:51: und die haben natürlich hundertprozent recht gehabt.

00:25:54: Wenn man das durchrechnet, weil er es dann tausend oder zweitausend Franken pro Ektare hat, das macht keinen Sinn, dass es nicht wirtschaftlich ist.

00:26:00: Darum sind wir ein Schritt weitergegangen zusammen mit einem Unternehmen und auch mit so Lohnunternehmen und Landwirten.

00:26:10: Tools entwickelt, dass man es auf eine praktische Art reinbringen kann.

00:26:14: Dass das nicht zu viel Zeit kostet und jetzt versuchen wir auch, dass es wirtschaftlich ist wie wir hoffen etwa für hundert Franken pro Hektar in Ockelum anbieten zu können.

00:26:23: Jetzt sind wir noch ein bisschen höher mit der Preis weil es einfach noch nicht optimalisiert ist.

00:26:28: das ganze Prozess aber da gibt's sehr viel Potential.

00:26:30: Ich muss natürlich auch sagen Es gibt nicht nur Migrezapilze Es gibt auch diverse andere Nützlinge zum Beispiel Tricoderma oder Basilis die wirklich etwas erbringen können.

00:26:39: Tricoderma ist auch ein Pilz, kein Mikrötser-Pilz.

00:26:42: Aber die sind dafür bekannt dass sie auch gegen Schädlinge wirken.

00:26:47: Sonst gibt es diversen Schädlingen und es gibt dann wieder Pilze die man einsetzen kann um der Abwehr Kraft der Pflanze zu erhöhen und das ist da ist Tricoderma ein Beispiel was auch schon regelmäßig in der Praxis eingesetzt wird und Vasellis ist ein Bakterie ist eigentlich das gleiche.

00:27:03: die kann auch die Pflanzen stärken.

00:27:06: Das Ziel ist jetzt nun, das Ganze breiter in die Praxis zu bringen und im Gleichschritt auch die Landwirtschaft etwas nachhaltiger zu machen.

00:27:14: Du hast gesagt weniger Dünger, weniger Pestizideinsatz.

00:27:17: Wo steht eigentlich die Forschung bei Mucorica?

00:27:19: Also weiß man jetzt alles – es ist alles klar Ende!

00:27:24: Ich wollte noch sehr viel zu tun.

00:27:28: Wir haben zum Beispiel ein Pilz der sehr gut funktioniert am Acker.

00:27:32: Es gibt diverse Unternehmen, die testen unterschiedliche Pilze.

00:27:37: Und es wäre schön, dass wir mehr Pilzen haben, die für mehr unterschiedliche Boden geeignet sind.

00:27:43: Unser Pilz funktioniert im Acker eigentlich sehr gut aber wir haben der gleiche Pilz dann am Rebbau eingesetzt und da hat's nicht funktioniert.

00:27:50: Die Idee das ein Rebboden ist wie eine Wiese fast.

00:27:53: Ist ungestört und da braucht einfach andere Pilze zum Beispiel.

00:27:57: Wir brauchen noch mehr Pilze, diverser Pilze.

00:28:01: die müssen wir isolieren können und dann vermehren können, auch für eine große Menge produzieren können.

00:28:08: Und da gibt es noch recht viel zu tun!

00:28:10: Auch was wichtig ist zu wissen, dass wir der Landwirt sagen können, okay unter diesen Bedingungen ist die Chance sehr gut.

00:28:20: dass man höhere Erträge gibt, aber unter diese Bedingungen oder mit diesen Kulturen bringt es eigentlich nichts einzusetzen.

00:28:26: Da sollte man das Geld sparen und für andere Sachen einsetzen.

00:28:29: Und da wissen wir noch nicht so viel.

00:28:31: Auch zum Beispiel was sehr interessant zu wissen ist ja muss man zwanzig Prozent weniger düngen?

00:28:36: Oder muss man bestimmte Pflanzenschutzmittel nicht einsetzen?

00:28:41: Wie funktioniert das dann wenn wir der Pilz reinbringen?

00:28:44: Muss man nachher weniger dügen?

00:28:45: wie ist das genau?

00:28:46: Das wissen wir eigentlich noch nicht gut.

00:28:48: Das heißt also, die Fragen gehen dir nicht aus?

00:28:50: Genau.

00:28:51: Es ist noch sehr viel zu tun.

00:28:52: es gibt jetzt auch kürzlich eine Studie der gezeigt haben dass die Pilze helfen können die Menge Kohlenstoff im Boden zu erhöhen und das ist noch nicht so gut erforscht.

00:29:01: wie weit die Bohngesundheit verbessert wird da kann man noch einiges erforschen.

00:29:06: wir haben uns bis jetzt vor allem auf Ertragkonzentriert, ich denke das ist auch was für die meisten Landwirte.

00:29:11: Das erste ist was zählt.

00:29:12: aber langfristig gesehen will man auch wissen ja wie entwickelt der Boden Gesundheit sich?

00:29:16: Wie kann ich der Boden gesundheit noch besser machen?

00:29:21: Der Marcel van der Heiden Bioloog und Mikoritzer Forscher.

00:29:26: Er hat diesen spannenden Eblik in die Welt von der Pilz in einer Welt wo es im Alltag verborgen bleibt und wo es noch so einiges entdecken gibt.

00:29:37: Wer jetzt noch tiefer ins Thema eintauchen will, dem empfehle ich einen Blick in die Show-Notes dieser Episode.

00:29:42: Wir haben auch dort diverse Links zum Thema.

00:29:47: Wer so spannende Geschichten aus der Welt von Landwirtschaft, Lebensmittelproduktion und Klima nicht verpassen will, kann uns abonnieren.

00:29:55: Möglich macht der Podcast das Netzwerk Klima & Landwirtschaft.

00:29:59: Einzige Danke fürs Zuhören und bis zum nächsten Mal!

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.